ROGGEN SAUERTEIG SELBST ANSETZEN
- Health Fresh & Easy by Bine

- 26. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Feb.
Wer liebt den Duft von frisch gebackenem Brot nicht? Mit selbstgemachtem Roggen Sauerteig holst du dir nicht nur diesen Genuss nach Hause, sondern tust auch deinem Darm etwas Gutes. Sauerteig ist lebendig, gesund und einfacher, als viele denken – und ich zeige dir Schritt für Schritt, wie es geht!
Warum Roggen Sauerteig so gesund ist
Fördert eine gesunde Darmflora
Längere Frische durch natürliche Fermentation
Mehr Geschmack, weniger Hefe
Reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Roggenvollkorn Sauerteig
Zutaten
50 Gramm Roggenvollkornmehl
50 ml Wasser 28 - 32 Grad
Zubereitung
Tag 1: Roggenmehl und Wasser in ein sauberes Glas geben und mit einem sauberen Löffel gut verrühren, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind.
Glas locker mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen.
Tag 2: Kleine Bläschen könnten sich jetzt schon gebildet haben - das ist ein
gutes Zeichen. Volumen hat zugenommen.
Wiederhole das füttern weitere 4 Tage. Dein Sauerteig sollte angenehm
säuerlich riechen, an Volumen zunehmen und deutlich Bläschen zeigen.
Tipps für einen perfekten Sauerteig:
Rühre den Teig beim Füttern immer von unten nach oben – das bringt die Luft ins Spiel. Immer in ein sauberes Glas geben.
Wenn er zu dick ist, einfach etwas mehr Wasser hinzufügen.
Ein leicht säuerlicher Geruch ist normal; starker, fauliger Geruch bedeutet, dass etwas schiefgelaufen ist.
Sauerteig hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen – einfach einmal pro Woche füttern, dabei das Glas vorher auf Zimmertemperatur bringen und
den gefütterten Sauerteig 24 Stunden aktiv werden lassen bevor er wieder
in den Kühlschrank kommt.
Experimentiere mit deinem Sauerteig!
Dein Roggen Sauerteig ist jetzt aktiv und bereit für leckeres Brot – doch wusstest du, dass du auch andere Mehle ausprobieren kannst?
Dinkel: nussig, bekömmlich, etwas langsamer in der Fermentation
Vollkorn Varianten: extra Ballaststoffe & Geschmack, teils langsamer aktiv
Wichtig:
Halte immer das Verhältnis von 1 : 1 Mehl zu Wasser beim Füttern ein
Beachte: andere Mehle verändern Geschmack, Triebkraft & Säuregrad
Lieber langsam starten & beobachten – jeder Sauerteig ist einzigartig
Trau dich, zu experimentieren! Dein Starter passt sich an, lerne ihn kennen und finde deinen Lieblingsgeschmack.





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